Die Rezeptsammlung

Im WITA werden immer wieder gemeinsame Projekte verwirklicht. Das heißt, jede Gruppe beschäftigt sich über eine längere Zeit mit einem bestimmten Thema. Veronika, Emilia, Alexandra, Meggy und Daniel haben länger überlegt, was sie machen könnten. Bald entstand die Idee, gemeinsam ein Kochbuch, eine Rezeptsammlung, zu gestalten.

Mit vielen Rezepten und vielen Bildern.

Dies ist ihr Bericht zu diesem Projekt:

„Es gab viele Fragen zu klären: Wie soll ein Kochbuch aussehen? Was soll da rein? Welche Rezepte kommen darin vor? Betrifft das Kochbuch nur unsere Gruppe? Oder sollen wir auch die anderen fragen? Es kam die Idee auf, Interviews zu machen. Das heißt, Kolleginnen und Kollegen nach ihren Leibspeisen zu fragen und auch zu fragen, was sie gar nicht mögen und was sie vielleicht noch kochen lernen wollen. Die Gruppe hat dann einen Fragebogen entwickelt. Da Veronika gern mit anderen Leuten redet und auch aufschreiben kann, hat sie sich freudig bereit erklärt, die Kolleginnen und Kollegen zu befragen.

Die genannten Gerichte wurden dann in Koch-Workshops nachgekocht. Und das wollten wir dann alles aufschreiben und fotografieren. Tja: und dann kam Corona.  So ein Mist!  Wir konnten also keine Kochworkshops mehr machen. Sogar unser Adventbacken mit Angelika, der Konditorin vom Erzspeicher, fiel aus. Und dann verließ uns leider auch noch Daniel. Und wir mussten ja auch noch unsere allfälligen Aufgaben übernehmen, wie z. B. die Seminarräume herrichten, das Geschirr für alle verräumen und sortieren, Essen austeilen und sooo vieles mehr. Oftmals kamen wir dann gar nicht so richtig zu unserem Projekt. So wurde es leider kein großes Kochbuch – sondern eine kleine Rezeptsammlung. Von Gerichten und Speisen, die wir im vergangenen Jahr zubereitet haben. Als Jause, als Nachmittags-Süßigkeit, als Alternative zum gelieferten Essen oder einfach, weil wir da gerade Super-Lust hatten. So unter uns: auch die Rezeptsammlung hat viel Arbeit, aber auch viel Spaß gemacht. Und auch weil es so klein und fein ist – sind wir stolz auf unser Ergebnis. Wir haben lernen dürfen: Ein großes Kochbuch ist viel Arbeit. Da hatten wir uns wohl anfangs etwas zu viel zugemutet.

Einige Rezepte haben wir als Übung zum Schreiben benutzt. Zum Teil waren die Rezepte ein Diktat  oder wir haben die Rezepte abgeschrieben. Die „Rechtschreib-Fehler“ wurden absichtlich nicht korrigiert. Die „Fehler“ gehören zu uns.  Daher sind die handschriftlich geschriebenen Rezepte auch etwas ganz Besonderes.  Auch ist jedes Rezeptbuch immer etwas anders: das kommt davon, dass wir vieles kopiert und vervielfältigt haben und uns beim folieren manchmal auffiel:  dort ist was doppelt, woanders fehlt ein Satz – aber auch das macht es zu etwas Besonderem.

Es ist von uns.
Also: jede Rezeptsammlung ist sozusagen ein Unikat.
Und das ist gut so!“

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1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

  • Gerhard Windhaber
    06/22/2022 18:20

    Grüß euch, hallo Veronika.
    Ich war jahrelang Koch im Elisabethinum in Axams und wir hatten immer Spaß wenn du in die Küche gekommen bist oder auch bei diversen Fest`l (Tanzsommer / Fasching). Liebe Grüße, Gerhard

    Antworten

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